Gedanken über Reseller Hosting

02. Juni 2010, 9:43 Uhr
WebHosting
von Frank

PSST, dieser Artikel dreht sich um WebHosting, wir haben da ein paar spannende Produkte im Angebot.

Mehr über unser WebHosting …

Viele Hosting-Control-Panels , wie Plesk, VHCS, ispCP, usw. haben eine Reseller Funktion. Also eine Möglichkeit die Hosting Dienstleistung weiter zu verkaufen. Keine schlechte Idee: Kunden bringen Kunden und verdienen an diesen mit. Bei der Konzeption von MISH haben wir also gleich daran Gedacht eine richtig coole White Label Lösung speziell für Webentwickler, die sich ihren Kunden damit als Full-Service Agentur präsentieren können, zu entwickeln.

Doch im Laufe der Konzeption und Entwicklung sind wir dann doch auf ein paar Probleme mit den Wiederverkäufern gestoßen:

AGB, Haftung & Verantwortung

Wir schließen mit unseren Kunden einen Vertrag, der durch unsere AGB klar geregelt ist. Was passiert mit diesen Regeln in Bezug auf unseren Zwischenhändler?

Bei uns gibt es z.B. die üblichen Regeln bzgl. Haftungsausschluß. Wenn jetzt also die Atombombe auf Rechnungszentrum fällt, berufen wir uns auf höhere Gewalt, falls uns ein Kunde für den Ausfall verklagen will. Was ist, wenn unser Kunde vergisst mit seinem Kunden eine solche Vereinbarung zu treffen? Andersherum geht’s auch: Wir schließen z.B. Erwachsenenunterhaltung (Porn) als Inhalte der von uns gehosteten Webseiten aus. Was ist, wenn die Kunden unserer Kunde nichts davon wissen? Wer soll Tech-C (technischer Ansprechpartner) und Zone-C (Nameserveradministrator) für bestellte Domains sein?

Kommunikationsketten, Service & Datenschutz

Was ist, wenn wir Wartungsarbeiten ankündigen? Wie kriegt der Kunden-Kunde das mit? Was ist, wenn der Endkunde eine Frage hat, die der Reseller nicht beantworten kann? Als Betreiber der Technik haben wir natürlich theoretisch Einblick und Zugriff auf sämtliche Daten des Endkunden, besteht darüber genügend Klarheit?

Rechnungslegung

Wie kommt unser Kunde an sein Geld? Zwar haben wir demnächst auch ein Online Rechnungstool im Angebot, da könnte man die Rechnungen schon irgendwie durch-reichen, der Verwaltungsaufwand bleibt jedoch! Gerade monatliche kleine Rechnungen zahlt man am bequemsten per Lastschrift, hier müssten wir unseren Kunden mit seinen Kunden im Regen stehen lassen.

Die Liste geht noch weiter, aber kommen wir lieber zur:

Alternative: Co-Administration

Fortrabbit Kunden sind Fortrabbit Kunden, wir kümmern uns ums Geldeintreiben, den Service und die ganze Bürokratie. Endkunden und Webmaster haben alle ein MISH Konto. Per Anfrage kann eine Co-Administration (Sharing)  zwischen MISH-Konten ausgemacht werden. Auf diese Weise ist es dem Webentwickler möglich seine unterschiedlichen Kunden mit einem Login (MISH Konto) zu verwalten. Der Co-Admin muss zwar auch einen Vertrag mit uns abschließen, ist aber nicht verpflichtet selber kostenpflichtige Dienste zu buchen.

Entwicklungsstand und weitere Ideen

Die Co-Administrations-Anfragen über das MISH Interface müssen noch finalisiert werden, sie werden demnächst allen Kunden zur Verfügung stehen (dezeit per telefonischer Anfrage). Geplant ist auch ein Affiliate Programm (Kunden werben Kunden).

Dieses Blog läuft auf dem tollen Wordpress.